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Die LEGO Gruppe investiert in den dänischen Hauptsitz

Gestern gab die LEGO Gruppe bekannt, dass sie ihren globalen Hauptsitz in Billund, Dänemark, bis 2025 erheblich erweitern und modernisieren wird. Die Bauarbeiten werden im Jahr 2023 beginnen.

Zu den Investitionen gehört die Schaffung des „Kornmarken Campus“, der die bestehende LEGO Fabrik mit einem neuen Gebäude von 46.000 m2 verbinden wird. Zusammen ergibt dies den 100.000 m2 großen Kornmarken Campus am Rande der Stadt Billund. Außerdem wird in den Bau eines neuen Bürogebäudes im Zentrum von Billund investiert, das als „Innovation Campus“ Raum für Produktinnovationen und die Entwicklung von Produkttechnologien bietet. Die Erweiterungen kommen zu den Investitionen in das 54.000 m2 große LEGO Campus-Gebäude hinzu, das noch in diesem Jahr eingeweiht werden soll.

Niels B. Christiansen, CEO der LEGO Gruppe, sagte: „Wir haben in den letzten Jahren viel in unseren Hauptsitz in Billund investiert, um ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das unsere Markenwerte widerspiegelt und es den LEGO Mitarbeitern ermöglicht, wirklich inspiriert und kreativ zu sein. Mit diesen weiteren Investitionen verbessern wir den Arbeitsplatz für weitere Tausende von LEGO Mitarbeitern, die an unserem Hauptsitz in den Bereichen Produktinnovation und Fertigung arbeiten. Ich freue mich sehr, dass wir unser Engagement für die Entwicklung der lokalen Gemeinschaft in Billund fortsetzen und gleichzeitig großartige Arbeitsplätze für alle LEGO Kollegen schaffen.“

Neuer Campus zum Aufbau von Innovationskapazitäten

Der Kornmarken Campus wird die 700 Mitarbeiter beherbergen, die derzeit in der LEGO Fabrik arbeiten, sowie etwa 1.200 Kollegen aus den Abteilungen Engineering & Quality und Engineering & Workplace, die derzeit an verschiedenen Standorten in der Stadt Billund untergebracht sind. Hier werden auch die Kollegen arbeiten, die neue nachhaltige Materialien entwickeln und einsetzen.

Der Kornmarken Campus bringt all diese Kollegen an einem Ort zusammen und wird unter anderem über Büroräume, Labors, Testeinrichtungen, Werkzeugbau und neue Gussbereiche verfügen.

Carsten Rasmussen, Chief Operations Officer, sagte: „Wir schaffen einen hochmodernen Arbeitsplatz, der unsere erstklassigen Innovationsfähigkeiten in den Bereichen Technik, Qualität und Fertigung in den kommenden Jahren weiter ausbauen wird. Durch die Zusammenführung von Menschen, die in allen wichtigen Funktionen arbeiten, wird der neue Campus zu einem lebendigen und inspirierenden LEGO ‚Zuhause‘ für Menschen, die zusammenarbeiten, um Ideen in LEGO Produkte zu verwandeln.“

Innovation Campus schafft besseren Raum für Produktinnovationen

Das neue Bürogebäude im Zentrum von Billund wird ein hochmoderner Arbeitsplatz für Innovationen und schafft Platz für mehr Kollegen aus den Bereichen Produktinnovation und technologische Entwicklung im so genannten Innovation Campus. Mit dem Bau des neuen Gebäudes wird im Jahr 2023 begonnen, und die Mitarbeiter werden voraussichtlich Ende 2025 einziehen.

Julia Goldin, Vorstand für Produkt und Marketing: „Die Investitionen in den Innovation Campus werden einen wirklich inspirierenden Arbeitsplatz für diejenigen schaffen, die in der Produktentwicklung und technologischen Innovation arbeiten, und sie stellen eine großartige Gelegenheit für uns als Unternehmen und eine Investition in unsere Mitarbeiter und unsere Marke dar.“

Das neue Gebäude wird eine Verbindung zwischen dem LEGO Campus und anderen LEGO Büros im Zentrum von Billund schaffen, in denen die Abteilungen Design und Marketing untergebracht sind.

Fokus auf Nachhaltigkeit

Bei der Planung und dem Bau des neuen Gebäudes auf dem Kornmarken Campus wurde darauf geachtet, die Auswirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten.

Carsten Rasmussen: „Wir setzen uns dafür ein, künftigen Generationen eine bessere Welt zu hinterlassen, und unser Ziel für den neuen Kornmarken Campus ist es, die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten. Unser Ziel ist es, das neue Gebäude mit LEED-Platin zu zertifizieren, der höchstmöglichen Umweltbewertung im Rahmen eines anerkannten Bewertungssystems für umweltfreundliches Bauen, was es zu einem Wahrzeichen für innovative, leistungsstarke und umweltschonende Betriebe macht.“

Für den Bau werden kohlenstoffarmer Stahl und Beton verwendet, und für die Büroräume wird Holz als tragendes Baumaterial eingesetzt. Bei der Planung werden umweltfreundliche Lösungen wie Regenwassermanagement, intelligente Innenbeleuchtung und der Schutz der Artenvielfalt in der das Gebäude umgebenden Landschaft in Betracht gezogen.

Carsten Rasmussen: „Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Weg, unsere CO2-Belastung zu reduzieren und im Betrieb klimaneutral zu werden.“