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Corona-Pandemie verschärft wettbewerbsrechtliche Probleme im Messemarkt

Gutachten mahnt fehlende Chancengleichheit zwischen öffentlichen und privatwirtschaftlichen Messeunternehmen in Deutschland an

Er weiß, wovon er spricht: Von 2006 bis 2014 war er Mitglied der Monopolkommission der deutschen Bundesregierung und legte mit seiner wissenschaftlichen Expertise im Bereich der Wettbewerbsökonomie die Grundlagen für die Regulierung netzbasierter Branchen wie Telekommunikation, Elektrizität und Verkehr. Er, das ist Justus Haucap, der als einer der versiertesten und einflussreichsten Ökonomen in Deutschland gilt. Jetzt untersuchte der Professor für Wettbewerbstheorie und -politik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf die „Chancengleichheit am Messestandort Deutschland“.

Die Ergebnisse, die im Rahmen der FAMA-Messefachtagung in Hannover vorgestellt wurden, machen deutlich: Durch die Pandemie hat sich die wettbewerbsrechtliche Chancen-Ungleichheit und Asymmetrie im Wettbewerb von öffentlichen und privaten Messeunternehmen nochmals verschärft. Viele private Veranstalter haben das Nachsehen, einige stehen vor dem Aus.

Pressemitteilung des FAMA Fachverband Messen und Ausstellungen e.V.