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Der Ali Baba Spieleclub wird 30

Anno Domini als Vereinschronik

Am 13. Mai 1991 erblickte der Ali Baba Spieleclub das Licht der Welt. Heute, 30 Jahre später ist der Verein mit über 800 Mitgliedern der größte seiner Art und – trotz Corona – aktiv wie eh und je. „Aktuell haben wir unsere Aktivitäten notgedrungen ins Netz verlegt, auch wenn wir selbstverständlich nur darauf warten, endlich wieder gemeinsam an einem Tisch zusammen spielen zu können“, sagt Vereinspräsident Christian Wallisch.

Wenn in diesen Tagen von großen Feierlichkeiten die Rede ist, liest und hört man immer wieder die Worte „Könnte, hätte, wäre und würde“. Hier könnte sich der Ali Baba Spieleclub nahtlos einreihen, sollten die Geburtstagsfeiern doch genau auf heute gelegt werden. „Aber wir nehmen es, wie es ist und feiern mit etwas Glück dann im Spätsommer“, so Wallisch.

Doch der Verein hat sich als Jubilar wieder eine ganz besondere Aktion ausgedacht. Mit großer Unterstützung des Verlags Abacusspiele und mit freundlicher Genehmigung von Urs Hostettler gibt es seit heute ein Anno Domini Ali Baba – das Kartenspiel als Vereinschronik. „In 30 Jahren kommt so manches zusammen und wir sind sehr glücklich, dass wir diese ganz besondere Chronik machen durften“, freut sich Wallisch.

Er selbst ist Vereins- und Präsidiumsmitglied der ersten Stunde und konnte entsprechend zahlreiche wichtige Daten beisteuern. „Wir haben auch einige wichtige Daten aus der Spieleszene mit in das Spiel einfließen lassen, sodass es wirklich eine runde Sache ist“, erklärt er. Das Spiel wird nicht in den Handel kommen. Jedes Mitglied kann sein persönliches Exemplar bei seinem Regionalverband bekommen. Zudem wird der Ali Baba Spieleclub die vielen Freunde und Förderer des Vereins mit einem Spiel beschenken.

„Als wir vor 30 Jahren mit ein paar Spielebegeisterten den Verein in Nürnberg gegründet haben, hätte ich nicht im Traum daran gedacht, was daraus einmal wird.“ Christian Wallisch ist von der Entwicklung durchweg positiv überrascht. Aus einer Handvoll Spielern in Deutschlands Hauptstadt des Spielens, wie Nürnberg gerne genannt wird, wurden über 800 an heute zehn Standorten.

„Unsere oberste Prämisse war und ist es seit dem ersten Tag, dass wir möglichst viele Menschen für das Gesellschaftsspiel begeistern“, sagt Wallisch, „Dies ist uns in der Vergangenheit sehr gut gelungen und ich bin sehr zuversichtlich, dass uns das auch in den nächsten 30 Jahren gut gelingen wird.“

Das Anno Domini zum Jubiläum ist bereits das dritte Spiel des Vereins. Zum 20-jährigen Jubiläum brachte der Verein eine eigene Version des Klassikers „Gespenster“ heraus und zum 25-jährigen folgte mit „Mitspieler gesucht“ ein komplett neues Spiel.