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EU-Parlament verbietet Produkte aus moderner Sklaverei

Das Europäische Parlament verabschiedete eine Entschließung zu einem neuen Gesetz über das Verbot der Ein- und Ausfuhr von Produkten, die durch Zwangsarbeit hergestellt oder befördert wurden. Nach den neuen Vorschriften haben Behörden das Recht, Produkte vom Markt zu nehmen, wenn sie den Verdacht haben, dass es in der Produktion oder beim Transport zu Zwangsarbeit kam.

Um dies zu vermeiden, müssten die Importeure den Behörden Nachweise vorlegen. Die Europäische Kommission hat einen Aufruf zur Rückmeldung zum Verbot mit Frist 20. Juni veröffentlicht; voraussichtlich im September will sie einen Legislativvorschlag vorlegen.

Quelle: Deutscher Verband der Spielwarenindustrie (DVSI)