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EU schlägt Verbot von Produkten aus Zwangsarbeit vor

Die EU-Kommission will Produkte, die in Zwangsarbeit hergestellt werden, auf dem EU-Markt verbieten. Laut Vorschlag können Dritte eine Untersuchung der Wertschöpfungskette eines Unternehmens einleiten, wenn der Verdacht besteht, dass dort Zwangsarbeit bei der Herstellung ihrer Produkte eingesetzt wird. Nach Schätzungen der IAO leisten weltweit 27,6 Mio. Menschen Zwangsarbeit. Wenn ein Verstoß festgestellt wird, gibt es ein Importverbot bzw. Produkte, die bereits im Markt sind, müssen aus dem Markt entfernt werden.

TIE und DVSI prüfen derzeit den Vorschlag, aber der Kommissionsentwurf, sollte er umgesetzt werden, heißt für europäische Unternehmen, dass sie ihre Lieferketten intensiv durchleuchten müssen. Durchsetzen sollen das Verbot die nationalen Behörden.

Quelle: Deutscher Verband der Spielwarenindustrie (DVSI)