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Hochwasser-Katastrophe: Insolvenzantragspflicht wird länger ausgesetzt

Die Insolvenzantragspflicht sollte ursprünglich bis Ende Oktober 2021 ausgesetzt werden, um den von dem verheerenden Hochwasser betroffenen Unternehmen zu helfen. Nun soll diese Maßnahme verlängert werden. Darauf haben sich dem Spiegel zufolge die Bundestagsfraktionen von Union und SPD verständigt. Die Regelung werde nun bis Ende Januar 2022 verlängert.

Zudem wurde die Möglichkeit eingeräumt, die Pflicht ohne Zustimmung des Parlaments bis Ende April nächsten Jahres weiter auszudehnen. Mit der Maßnahme wolle die Regierung den betroffenen Unternehmen „eine Alternative für den Gang zum Insolvenzgericht eröffnen“, erklärt der SPD-Rechtsexperte Johannes Fechner. Der Bundestag muss die Regelung noch beschließen. Bei der Sondersitzung am 25. August soll die erste Lesung stattfinden. Ob das Gesetz auch direkt an diesem Tag verabschiedet wird, ist aber noch unklar.

Quelle: onlinehaendler-news.de