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Imaginarium schließt einen Großteil der Filialen in Spanien

Das für seine typischen zwei unterschiedlich großen Türen berühmte Unternehmen Imaginarium hat den Abbau von 82 % seiner Arbeitsplätze angekündigt.

Berichten zufolge plant der in Spanien ansässige Spielwarenhändler Imaginarium, nur zwei seiner physischen Geschäfte in Spanien offen zu halten, nämlich die im El Ingenio Centre in Velez Malaga und in Zaragoza, Aragonien. Das Unternehmen hat gesagt, dass es in der unmittelbaren Zukunft weiterhin online tätig sein wird, aber es ist unklar, ob dies ein langfristiger Plan ist. Das Unternehmen hat gegenüber Arbeitnehmervertretern bestätigt, dass es 119 von 144 Mitarbeitern in 41 Filialen entlassen muss.

Der Präsident von Imaginarium, Federico Carrillo, sagte spanischen Medien, dass es das Ziel des Unternehmens sei, „das Geschäft aufrechtzuerhalten“.

Die Gewerkschaften haben u.a. eine Erklärung für den Konkurs, einen Rentabilitätsplan, der die Fortführung der Tätigkeit ermöglicht, die Zahlung der Löhne für den Monat Februar und das Datum, an dem die Entlassungen in Kraft treten werden, gefordert.

Es gibt 72 Imaginarium-Filialen auf der ganzen Welt. Das Franchiseunternehmen wurde 1992 unter der Leitung von Félix Tena mit der Absicht gegründet, den Markt für Lernspielzeug zu erneuern. Das erste Geschäft wurde in Zaragoza eröffnet, gefolgt von Madrid und Barcelona einige Monate später. Als die Läden bei Eltern und Kindern gleichermaßen ein Erfolg wurden, expandierte die Kette nach Portugal und breitete sich dann auf den Rest der Welt aus.

Die Läden ermutigen zu einem Einkaufs- und Spielerlebnis zum Anfassen. Die Kinder wurden nie davon abgehalten, die Spielzeuge anzufassen, und wurden aktiv ermutigt, die ausgestellten Produkte auszuprobieren.

toyworldmag.co.uk