Branchennews

Kinder sehen die meisten Werbespots für Spielzeug und Spiele immer noch im traditionellen TV

Dies ist eines der Ergebnis der neuesten Marktforschung, die Giraffe Insights in Zusammenarbeit mit der Generation Media GmbH durchgeführt hat

Giraffe Insights, eine der führenden globalen Marktforschungsagenturen für Kinder, Jugend und Familie und Generation Media GmbH, die Medienagentur mit klarem Fokus auf Spielzeug und Spiele in Deutschland, sind der Frage nachgegangen, welche Medien Kinder heute im Hinblick auf  Spielzeug und Spiele nutzen.

Die von Generation Media GmbH in Auftrag gegeben Studie zeigt, dass 43 % der Kinder im Alter von 2-13 Jahren in Deutschland die meisten Werbespots  für Spielzeug und Spiele immer noch im linearen Fernsehen sehen. Direkt darauf folgt You Tube mit 40%.

Diese Ergebnisse zeigen, dass traditionelle TV-Kanäle für Kinder - gerade wenn es um Spielwaren und Spiele geht - immer noch sehr wichtig sind, die Kids aber Inhalte auf mehreren linearen und digitalen Plattformen nutzen. Eine wichtige Entwicklung bei der Planung von Marketing-Kampagnen.

Die Studie untersucht außerdem, wie sich plattformübergreifende Werbung auf die  Kaufentscheidungen auswirkt. Obwohl immer mehr Kinder auf YouTube und Video on Demand zugreifen, ist die klassische TV-Werbung derzeit immer noch der Schlüssel zum Erfolg für Spielzeug- und Spielewerbung.

Auf die Frage, wo sie zuletzt die Werbung für ein Spielzeug oder Spiel gesehen haben, das sie sich dann von ihren Eltern gewünscht haben, war Fernsehen die Nr. 1, mit 34% bei den  Kinder im Alter von 6 bis 9 Jahren.  Sogar mehr als die Hälfte (51%) der Kinder in dieser Altersgruppe findet, dass klassische TV-Werbung das Medium ist, auf der sie die besten Spielzeug- und Spielwerbungen sehen, was TV zum wichtigsten Kommunikationsmittel macht.

Auch für die Mütter ist TV noch die klare Nummer 1 als Platform für die besten Spielzeug- und Spielewerbungen. TV wurde von ihnen - im Vergleich zu YouTube - doppelt so häufig als Ort für die besten Spielzeug- und Spielewerbungen genannt.

Online-Plattformen wie YouTube erzielen eine hohe Aufmerksamkeit bei Kindern. Werbung die dort geschaltet wird, hat aber offensichtlich weniger Einfluss auf die Kaufentscheidung.

Spielzeug ist das beliebteste Produkt, das sich  deutsche Kinder von ihren Eltern wünschen (40 %), gefolgt von Essen und Trinken (12 %) und Videospielen (9 %). Im Gegensatz dazu sind Kinder am wenigsten daran interessiert, nach Geld zu fragen, um auszugehen (1%), Accessoires (1%) und Apps (2%)

„Diese relevante Studie auf dem deutschen Markt bietet die Gelegenheit für Marken, das sich ändernde Umfeld und die Auswirkungen auf die Mediennutzung von Kindern verstehen und darauf zu reagieren“, sagte Sadie Buckingham, Insights Director bei Giraffe Insights. „Wir wissen, dass Marken im deutschen Markt sowohl lineare als auch digitale Kommunikationsstrategien nutzen müssen, um die Reichweite zu maximieren. Während linear nach wie vor der effektivste Weg ist, um Kinder und Eltern zum Kauf zu motivieren und zu motivieren, spielt Digital eine wichtige Rolle bei der Schaffung von Markenaffinität. Aber das ist noch nicht alles. Mit einer Fülle anderer Daten, die dieser Studie zugrunde liegen, können Marken auf vollständige Marktforschung zugreifen, um ihrem Unternehmen strategische Erkenntnisse für Kinder zu liefern, die derzeit nirgendwo anders verfügbar sind.

Anja Schuh, Country Director GSA bei Generation Media: „Es ist großartig, all diese Erkenntnisse zu haben um die Mediapläne unserer Kunden mit diesen aktuellen Daten untermauern zu können. Während TV in der Vergangenheit die wichtigste und oft auch einzige Platform war, spielt das Digitale heute eine zunehmend wichtigere Rolle. Jedes Briefing wird durch mehrere Marketing- und Medienvariablen definiert. Wir haben deshalb unseren „Media Aggregator“ entwickelt, der genau darauf aufbaut und den optimalen Media-Split berechnet um uns bei der Entwicklung des Mediaplanes zu unterstützen. Wir bieten unseren Kunden und Interessierten gerne weitere Informationen zur Studie und des „Media Aggregators“ an. Kontakt: anja.schuh@generationmedia.com