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LEGO gegen Cybermobbing

Die LEGO GmbH und das Bündnis gegen Cybermobbing e.V. machen sich mit Eltern-Webinaren für die Aufklärung zu Cybermobbing unter Kindern stark

Sicher im Netz unterwegs, mit Selbstvertrauen und digitalem Feingefühl: Das wünschen sich viele Eltern für ihre Kinder angesichts der Turbo-Digitalisierung des Alltags durch Homeschooling, digitale Freundschafts- und Familientreffen im vergangenen Jahr. Neben einer hohen Bildschirmzeit findet auch die Kommunikation oftmals virtuell statt, wie die anhaltend verstärkte Nutzung von verschiedensten Social Media Plattformen und Messenger-Diensten bei Kindern und Jugendlichen laut der Studie „Cyberlife III (2020)“ vom Bündnis gegen Cybermobbing e.V. zeigt.*

Konflikte und Mobbing sind im digitalen Raum ebenso präsent: Die Erhebung zeigt einen Anstieg von 36 Prozent im Vergleich zu 2017. Um Eltern für diese Herausforderungen zu sensibilisieren, intensiviert die LEGO GmbH ihr Engagement im Bereich digitaler Sicherheit für Kinder weiter und arbeitet eng mit den Experten des Bündnisses gegen Cybermobbing e.V. zusammen. Ende Juni 2021 bietet das Unternehmen in Kooperation mit dem Bündnis mehrere Webinare zum Thema Cybermobbing gratis für Eltern mit Kindern im Grundschulalter zwischen 6 bis 10 Jahren sowie Familienangehörige und Interessierte an.

Vermutlich zwei Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland sind inzwischen von Cybermobbing betroffen, wie die Studie Cyberlife III (2020), für die 6.000 Schüler, Eltern und Lehrer befragt wurden, ebenfalls belegt*. Für Karen Pascha-Gladyshev, Geschäftsführerin der LEGO GmbH, ist der Einsatz des Unternehmens bei dem Thema daher sehr wichtig: „Als Unternehmen und Marke möchten wir Kinder als diejenigen, die unsere gemeinsame Zukunft gestalten, weiterentwickeln und fördern. Daher liegt uns dieses Engagement ganz besonders am Herzen. Wir möchten unseren Beitrag dazu leisten, dass Familien, Eltern und Kinder wissen, wie ein guter Umgang miteinander im Netz gestaltet werden kann und sie mit einfach zugänglichen Informationen darin unterstützen.”  

Auch Uwe Leest, Vorstandsvorsitzender des Bündnisses gegen Cybermobbing e.V. betont: „Unsere Studien zeigen deutlich, dass für Eltern beim Thema Cybermobbing Unterstützung wichtig ist. Wissen über die Nutzung sozialer Netzwerke und die Anzeichen für Cybermobbing zu vermitteln, hilft. Wir wollen mit dieser Kooperation ein Zeichen und einen Beitrag zu mehr Prävention und Aufklärung setzen.” Das Bündnis gegen Cybermobbing e.V. setzt sich seit der Gründung 2011 gesellschaftsübergreifend gegen Cybermobbing und Gewalt im Netz ein. Der gemeinnützige Verein leistet Aufklärungs- und Präventionsarbeit und bietet konkrete Hilfestellungen insbesondere für Eltern, Schulen und Schüler an und ist Herausgeber der Cyberlife Studie III (2020).  

Für die LEGO GmbH ist die Umsetzung der Webinare ein weiterer Teil des Engagements des Unternehmens im Bereich digitale Sicherheit von Kindern. Die LEGO GmbH möchte nach verschiedenen Aktionen und Angeboten zum Safer Internet Day am 9. Februar 2021 Erwachsene weiterhin auf die Notwendigkeit einer offenen Gesprächskultur aufmerksam machen und den Zugang zu Themen rund um die Sicherheit von Kindern im Netz, Mobbing und Mitgefühl im digitalen Raum erleichtern. Des Weiteren setzt sich das Unternehmen dafür ein, die sozial-digitalen Kompetenzen von Kindern zu fördern, ihnen Wissen über soziale Medien und Netzwerke zu vermitteln und so ihr Selbstvertrauen als Digital Natives und für ihre Zukunft in einer immer stärker digitalisierten Gesellschaft zu stärken.

*Ergebnis(se) der Studie „Cyberlife III – Spannungsfeld zwischen Faszination und Gefahr“ vom Bündnis gegen Cybermobbing e.V. in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse im Zeitraum von Februar 2020 bis November 2020 in Deutschland; Befragung von insgesamt mehr als 6.000 Lehrkräften, Eltern und Schülern.