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MEPs diskutieren über die Spielzeugrichtlinie

Der Deutsche Verband der Spielwarenindustrie (DVSI) hat kürzlich zu den Entwicklungen um eine mögliche Überarbeitung der Europäischen Spielzeugrichtlinie berichtet. Zwischenzeitlich liegt ein erster Bericht des Berichterstatters des Europäischen Parlamentes MEP Brando Benifei vor, der insbesondere mit Blick auf die Chemie eine Überarbeitung der aktuell geltenden Regeln, die wir seit 2009/2011 kennen, fordert.

Letzte Woche wurde nun im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO Committee) des Europäischen Parlamentes der vorliegende Report diskutiert. Der DVSI war via Live-Stream als Beobachter dabei und hat in den Tagen vor der Diskussion Gespräche mit involvierten deutschen Mitgliedern des Europäischen Parlamentes geführt. Die Diskussion lässt nach Einschätzung des DVSI zum Schluss kommen, dass die MEPs eine wie auch immer geartete Revision der Spielzeugrichtlinie unterstützen.

Der europäische Dachverband Toy Industries of Europe (TIE) und die nationalen Verbände, darunter auch der DVSI, wollen weiter mit der Politik im Gespräch bleiben, mit der Botschaft, dass die Stärkung der Marktüberwachung und die Schaffung von Verantwortung beim E-Commerce die besseren, schnelleren und pragmatischeren Wege sind, die Sicherheit unserer Kinder zu gewährleisten.

So wurde nun auf Anregung des DVSI der Beraterkreis Spielzeugsicherheit beim BMWi, der anlässlich der Novellierung der Spielzeugrichtlinie 2009/2011 ins Leben gerufen wurde, reaktiviert. Am 7. Juli 2021 treffen sich virtuell Vertreter des BMWi, der DVSI Arbeitskreis Spielzeugsicherheit und der deutsche Richtlinienvertreter Fred Dellian (ZLS), um insbesondere über diesen Punkt zu sprechen.