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Neue Vertikal-GVO hat noch Luft nach oben

Verbundgruppen selbstständiger Händler wie Vedes wollen ihr Sortiment online zu einheitlichen Preisen anbieten dürfen. Das sieht die Novelle der Vertikal-GVO bislang nicht vor.

Der Kommissionsentwurf zur Novelle der Vertikal-GVO stößt auf verhalten positives Echo – auch weil er der strengen Auslegung des Bundeskartellamts Grenzen aufzeigt. Neue Beschränkungen im dualen Vertrieb treffen die Branche allerdings unerwartet.

Viel Licht, etwas Schatten, und ein wenig Nebel – so bewerten Juristen und Verbände den Entwurf der neuen Vertikal-Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) mit Leitlinien, den die EU-Kommission zur Konsultation gestellt hat. Bis Mitte September ist Zeit, zu der Novelle Stellung zu nehmen, die die bestehende Regelung im Juni 2022 ablöst. Die GVO regelt Ausnahmen vom allgemeinen Kartellverbot im vertikalen Verhältnis von Handel und Herstellern.

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