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Preiserhöhung und Verzögerungen bei HeidelBÄR Games als Folge der aktuellen Situation

Auch wenn endlich alle etwas mehr Freiheit genießen können, so begleitet uns die Pandemie noch immer. Und sie hat auch Konsequenzen für Spieleverlage, welche nicht zwingend für jeden ersichtlich sind. Genau wie für andere Branchen auch. Darauf weist Heiko Eller-Bilz, CEO HeidelBÄR Games, hin:

„Spiele herzustellen benötigt gewisse Ressourcen und Materialien und die finale Produktion wird von darauf spezialisierten Herstellern erledigt. Und diese Hersteller sind aufgrund der Pandemie, der gestiegenen Rohstoffpreise und Transportkosten, sowie auch dem komplexeren Personalaufwand gezwungen, die Preise deutlich zu erhöhen. Das ist nur verständlich. Leistung und Material kosten Geld und wir erwarten von unseren Herstellern, dass sie Qualität liefern und faire Arbeitsbedingungen gewährleisten. Und das hat eben seinen Preis.

Daher sind auch wir gezwungen, ab dem 1.7.2021 die Preise einiger unserer Produkte zu erhöhen. Das ist nicht schön, aber leider notwendig und wir hoffen auf euer Verständnis als Kunden, Partner, Händler und Spieler.

Verzögerungen

Die obigen Gründe haben auch Einfluss auf die Veröffentlichungsdaten unserer Produkte. Unsere Hersteller und wir bemühen uns, nachgefragte Neuheiten oder Nachdrucke verfügbar zu machen. Doch die europäischen Produzenten sind aufgrund der großen Nachfrage und der problematischen Rohstoffsituation überlastet. Daher kommt es immer wieder zu teils unvorhersehbaren oder sogar kurzfristigen Lieferverzögerungen, die manchmal Monate andauern können.

Schon länger bemühen wir uns, vor allem in Europe zu produzieren, wenn es möglich ist, um die Wege kurz zu halten, verlässlicher zu sein und auch einen geringeren klimaschädlichen Fußabdruck zu hinterlassen. Unsere Partner drängen wir dazu, dies ebenso zu handhaben, wenn sie dies nicht sogar bereits tun. Warum sollte man etwas in Asien produzieren, was man auch hier produzieren kann, nur um ein paar Cent zu sparen, die man aktuell für einen teureren Transport wieder ausgibt und damit nur einen weiteren Container auf die Weltmeere setzt? Dies macht nur dann Sinn, wenn es eben nicht anders geht.

Einige unserer (noch unangekündigten) Neuheiten 2021 haben wir bereits jetzt auf 2022 verschoben, da wir es für unrealistisch halten, dass sie noch dieses Jahr produziert werden. Andere diesjährige Neuheiten mögen sich weiter verzögern, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Hier werden wir einfach versuchen, möglichst transparent zu informieren, sobald wir Genaueres wissen.“