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Rohstoff- und Frachtpreise – Risikofaktoren für die Konjunktur?

2. DVSI Virtual Coffee Break

Wird die Pandemie für Bürger und Wirtschaft jetzt noch teurer als ohnehin schon? Droht jetzt eine Corona-Rechnung mit „kollateralen“ Long-Covid-Kosten? Und wie hart trifft es die Spielwarenindustrie, die bis dato gut durch die Pandemie kam?

Welt paradox. Die Eindämmung des Infektionsgeschehens und die gute Konsumlaune geben Anlass zur Hoffnung; die nicht unmittelbaren Auswirkungen der Pandemie auf die Wirtschaft eher zum Nachdenken, denn in den letzten zwölf Monaten sind die Rohstoffpreise und Frachtraten kräftig gestiegen.

Diese Entwicklung wirft die Frage auf, ob dieser Anstieg „nur“ eine temporäre Reaktion auf die rasche Erholung der Konjunktur ist, oder ob wir es hier mit einer länger anhaltenden Entwicklung zu tun haben, weil die Weltwirtschaft in den nächsten Jahren einen Post-Corona-Boom erlebt (wie manche Konjunkturforscher glauben) und dieser positive Trend die (Rohstoff-)Preise weiter beflügeln wird.

Antworten gibt der Wirtschaftswissenschaftler Klaus Wohlrabe bei der „2. DVSI Virtual Coffee Break“ des Deutschen Verbandes der Spielwarenindustrie mit dem ifo Zentrum für Makroökonomik und Befragungen am 13. Juli 2021 von 9.30 bis 11.00 Uhr.

Der „Macher“ des ifo-Geschäftsindex präsentiert aktuelle Daten zu den Themen:

Entwicklung der Einkaufspreise für Unternehmen.
Begehrt, aber rar – die Trends bei Rohstoffen und Materialien.
Wen trifft die Rohstoff-Knappheit am härtesten?
Frachtraten – Geht die Ausnahmesituation weiter?
Sind Preiserhöhungen bei sinkenden Reallöhnen möglich?
Gute Zeiten für die Weltkonjunktur? – Die Prognose des ifo.
Setzt sich der nachfragebedingte Preisanstieg fort?

Als exportorientiertes und rohstoffimportierendes Industrieland dürfte die Fortsetzung der Preisanstiege an den internationalen Rohstoffmärkten jedenfalls ein Risikofaktor für Deutschland sein.

Moderation: Ulrich Brobeil, DVSI Geschäftsführer

Die Teilnahme ist kostenlos.

Das ifo Institut, international bekannt für seinen „ifo Geschäftsklima-Index“, Deutschlands führender konjunktureller Frühindikator, zählt zu den renommiertesten Wirtschaftsforschungsinstituten Deutschlands.

Klaus Wohlrabe ist Leiter der ifo Konjunkturumfragen und damit verantwortlich für den ifo Geschäftsklimaindex sowie stellvertretender Leiter des Zentrums für Makroökonomik und Befragungen.

Wer an der Coffee Break am 13. Juli teilnehmen möchte, sendet eine E-Mail mit seinem Kontakt an info@dvsi.de, Betreff „DVSI Coffee Break / Risikofaktoren für die Konjunktur“.

Interessenten erhalten ca. 24 Stunden vor der Veranstaltung die Einwahldaten/den ZOOM-Link und technische Informationen.