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Studie: Cartoon-Helden sind für Kinder wichtige Begleiter durch den Lockdown

Repräsentative Studie im Rahmen der „Team Buddy“-Kampagne des Kindersenders Cartoon Network

Kontaktbeschränkungen, Homeschooling und Abstandsgebote: Auch für die Kleinsten hat sich im Jahr 2020 der Alltag stark verändert. Gleichzeitig rücken soziale Verantwortung und Rücksichtnahme auf andere stärker in den Fokus von Kindern. Dass Cartoonserien und -filme dazu beitragen können, positives Verhalten von Kindern zu fördern und im Lockdown als wichtige Zuflucht dienen, zeigt nun eine repräsentative Studie von Cartoon Network.

Die Studie entstand im Rahmen der diesjährigen „Team Buddy“-Kampagne des Kindersenders, die sich gegen Mobbing richtet und Kinder und Jugendliche dazu ermutigt, sich für andere einzusetzen. Befragt wurden insgesamt 805 Kinder im Alter von 6-12 Jahren sowie jeweils ein Elternteil. Die Studie wurde im Oktober 2020 durchgeführt.

Zentrale Ergebnisse der Studie:

Kinder haben während des Lockdowns mehr Cartoons geschaut

Während des Lockdowns im Frühjahr haben Kinder deutlich mehr Zeit damit verbracht Bewegtbild zu schauen: 67% guckten öfter als sonst lineares Fernsehen, 66% nutzten häufiger YouTube und bei 53% stieg der Konsum von Video-on-Demand-Diensten. Mehr als die Hälfte der Kinder, die während des Lockdowns mehr Zeit damit verbracht hatten, Serien bzw. Filme zu schauen, tendierten zu Cartoons (33% Cartoonserien, 29% Cartoonfilme).

Helden aus Cartoons sind Vorbilder für Kinder

Viele Cartoonserien und -filme handeln von Charakteren, die sich für das Gute einsetzen und sich um andere kümmern. Für Kinder sind das mitunter Gründe, diese Sendungen einzuschalten: So gaben die im Rahmen der Studie befragten Kinder an, daran vor allem die Superkräfte und Freundschaften der Cartooncharaktere und deren Humor zu schätzen. Cartoonhelden werden von Kindern nicht nur wertgeschätzt, sondern übernehmen auch eine Vorbildfunktion: 87% der Kinder möchten wie die positiv dargestellten Zeichentrickfiguren sein, 91% würden deren Superkräfte dafür einsetzen, anderen zu helfen. Nach Familie (66%) und Freunden (51%) sind Cartoonfiguren (28%) die am häufigsten genannte Inspirationsquelle für positives Verhalten, noch vor u. a. Social-Media-Influencern (18%), Sportlern (9%) und Popstars (7%). Unter den fiktionalen Charakteren sind Zeichentrickfiguren sogar das wichtigstes Vorbild für positives Sozialverhalten.

Cartoons dienen als wichtige Zuflucht für Kinder im Lockdown

Der erste Lockdown hat bei den meisten der befragten Kindern Gefühle wie Langeweile, Kummer oder Einsamkeit hervorgerufen. Neben Zeit mit der Familie (58%) haben Serien oder Filme (52%) die Kleinen am meisten aufgemuntert. Dadurch fühlten sie sich nicht nur glücklicher, sondern auch entspannter und machten sich weniger Sorgen. 89% der Kinder, die angegeben haben vor allem Cartoons geschaut zu haben, stimmten zu, dass sie beim Schauen lachen und Probleme für eine Weile vergessen konnten, 87% bejahten, dass Cartoons anzuschauen ihnen dabei geholfen hat, sich besser zu fühlen.

Kinder zeigen mehr Hilfsbereitschaft und Empathie während des Lockdowns

74% der Eltern haben eine Verhaltensänderung ihres Kindes während des Lockdowns im Frühjahr festgestellt. Vor allem Eltern von Kindern, die vermehrt Cartoonserien oder -filme geschaut hatten, bemerkten positive Verhaltensänderungen ihrer Kinder. Insbesondere die Hilfsbereitschaft dieser Kinder hat zugenommen. So berichteten 54% der Eltern, die verstärkt positive Veränderungen des Kindes bemerkt haben, dass sich das Kind entgegenkommender, freundlicher oder einfühlsamer verhalten hat.