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Studie: Jugendliche fühlen sich von einer datengetriebenen Welt überfordert

Eine Studie zeigt, dass viele junge Menschen in Europa nur über rudimentäres Wissen darüber verfügen, wie KI-Anwendungen Daten im Netz sammeln, auswerten und verarbeiten.

Emilija Gagrcin mit sechs anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hat international untersucht, welche Einstellungen Jugendliche in Europa gegenüber dem Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) haben. Befragt wurden 3.000 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 30 Jahren in Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Polen und Schweden.

70 Prozent fürchtet, dass ihre Daten im Netz missbraucht und unrechtmäßig zwischen Unternehmen weitergegeben werden könnten. Gleichzeitig sind 40 Prozent der Meinung, dass Nutzerinnen und Nutzer wenig Einfluss darauf haben, was mit ihren Daten im Netz geschieht.

„Unsere Befunde unterstreichen, dass junge Menschen die Reichweite moderner Datenerhebungspraktiken unterschätzen“, sagt die Co-Autorin Nadja Schaetz. „Damit fehlt ihnen auch das Wissen, die Folgen und potenziellen Gefahren der Datafizierung richtig einschätzen zu können.“

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