Marketing

Was ist Content Marketing?

Teil 2: Erfolgsmessung sowie Tipps und Tricks
Gruppendiskussion an einem Tisch mit einem Laptop und verschiedenen Karten

Im ersten Artikel der Reihe „Was ist Content Marketing? Teil 1“ haben wir uns bereits mit der Definition, den unterschiedlichen Arten und den Zielen von Content Marketing beschäftigt.

Geschäftsfrau arbeitet mit verschiedenen Statistiken auf Papier

Welche Vor- und Nachteile hat Content Marketing?

Content Marketing hat viele Vorteile sowohl für Unternehmen als auch für die Kunden. Der Fokus liegt im Content Marketing auf dem Mehrwert sowie den Informationen und Antworten, die die Unternehmen auf bestimmte Fragen liefern. Dadurch erhöhen Unternehmen den eigenen Expertenstatus auf dem Gebiet sowie das Kundenvertrauen und die Relevanz, insbesondere auch für Suchmaschinen. 

Die Werbung ist weniger aufdringlich gestaltet. Dieser Punkt kann dazu führen, dass die Kundengewinnung vereinfacht und die Marke und das Image des Unternehmens gestärkt wird. Im Content Marketing lassen sich relevante Inhalte zudem, beispielsweise über Social Media, leichter verbreiten. Dadurch können mehr Leads generiert werden, ohne ein hohes Marketingbudget auszugeben.

Zu den Nachteilen bzw. Herausforderungen des Content Marketings zählt, dass ein Umdenken in den Unternehmen erforderlich ist. Denn viele Marketingabteilungen sind noch immer auf die klassischen Werbeformen fokussiert. 

Zudem ist Content Marketing zeitaufwändiger in der Produktion und Recherche. Sich das Wissen anzueignen, um den Expertenstatus zu stärken, ist ein langfristiger Prozess. Nur dann stellen Unternehmen sicher, dass sie nachhaltig für Lösungen sorgen und die eigene Zielgruppe so gut kennen, dass die Kunden zufrieden sind. 

Laptop auf einem Schreibtisch mit einer Präsentation zu Content Marketing

Wie lässt sich der Erfolg von Content Marketing messen?

Welche Maßnahmen im Content Marketing wirklich erfolgreich sind, lässt sich erst mit Zahlen und Statistiken beurteilen. Hier auf das eigene Gefühl zu hören, ist weniger sinnvoll. Unternehmen stehen zur Messung des Erfolgs von Content Marketing unterschiedliche Faktoren zur Verfügung, von denen wir die wichtigsten im Folgenden erklären.

Die Seitenaufrufe (Page Impressions) sind die Anzahl, wie oft eine Website und die einzelnen Seiten von Nutzern aufgerufen wurden, es ist also nur eine grobe Orientierung, wie ein Artikel bei den Lesern ankommt. Die eindeutigen Besucher (Unique Visitors) geben hingegen einen detaillierteren Einblick: Hier wird deutlich, wie viele Besucher den Inhalt der Website tatsächlich genutzt haben. Bei einem Blog also beispielsweise, wie viele Besucher den Artikel gelesen haben.

Die Verweildauer und die Absprungrate sind weitere Faktoren, die den Erfolg von Content Marketing messen. Denn hier gilt: Je mehr Zeit die Besucher auf der Website verbringen und je weniger sie sofort wieder zu einer anderen Website wechseln, desto besser ist es. Gleichzeitig hat das auch positive Auswirkungen auf die Platzierung in Suchmaschinen.

Die Conversion Rate hilft Unternehmen dabei herauszufinden, wie viele Besucher tatsächlich zu Kunden geworden sind. Das ist entweder bei der Erzielung von Leads, also beispielsweise der Anmeldung zum Newsletter, oder auch beim Verkauf von Produkten möglich.

Wichtig ist aber, dass alle für das Unternehmen wichtige Faktoren gemeinsam betrachtet werden. Es kann passieren, dass einer der Faktoren besonders gut oder besonders schlecht ist. Erst wenn alle Faktoren analysiert werden, lässt sich der Erfolg von Content Marketing tatsächlich messen. 

Welche Medien eignen sich für Content Marketing?

Die Spielwarenbranche ist ein hart umkämpfter Markt. Die passenden Medien für Spielwarenhändler zu finden, ist deswegen eine Herausforderung. Content Marketing kann beispielsweise auf einem Blog mit Ratgeber-Artikeln für Eltern erfolgen. Aber auch das Visuelle spielt eine Rolle, um die Zielgruppe zu erreichen: Statt klassisch in TV-Werbung zu investieren, können auch YouTube-Videos mit Testberichten hochgeladen werden.

Tipps und Tricks: So funktioniert Content Marketing in der täglichen Arbeit

  1. Qualität statt Quantität: Der entscheidende Unterschied von Content Marketing und klassischen Werbeformen ist die Relevanz. Setze aus diesem Grund lieber Wert auf einen qualitativ hochwertigen Artikel, statt drei weniger relevanten Themen.
  2. Social Media nutzen: Social Media ist ein Teilbereich von Content Marketing. Für Unternehmen gilt: Sei da, wo auch deine Zielgruppe vertreten ist. Zudem sind Social-Media-Profile auch wichtig, um über Suchmaschinen gefunden zu werden.
  3. Regelmäßigkeit: Liefere deinen Lesern regelmäßig neuen Content. Das erhöht zum einen die Kundenbindung, gleichzeitig ist Regelmäßigkeit aber auch ein gutes Zeichen für Suchmaschinen.
  4. Verschiedene Contentarten nutzen: Veröffentliche bestenfalls nicht nur reine Texte. Nutze auch Bilder, Videos und Podcasts. Je mehr Contentarten du nutzt, desto mehr Personen erreichst du.
  5. Ziele festlegen und regelmäßig überprüfen: Setze dir feste Ziele, die du zu einem bestimmten Zeitpunkt erreichen möchtest. Überprüfe dann regelmäßig und in festen Abständen mithilfe der oben genannten Faktoren, wie erfolgreich dein Content Marketing ist.

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Quellen:

-    https://blog.hubspot.com/marketing/content-marketing

-    https://blog.hubspot.com/marketing/content-marketing-tips

-    https://ahrefs.com/blog/content-marketing-tips/

-    https://www.forbes.com/sites/joshsteimle/2014/09/19/what-is-content-marketing/

-    https://www.coursera.org/articles/content-marketing